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Zum 5.Jahrestag des Terroranschlags in Hanau

Zum 5.Jahrestag des Terroranschlags in Hanau Zum 5.Jahrestag des Terroranschlags in Hanau

Am 19.02.2020 wurde ein rechtsextremistischer Terroranschlag in Hanau verübt, bei dem leider neun junge Menschen mitten aus dem Leben gerissen wurden. Sie waren Töchter, Mütter, Söhne, Geschwister, Nachbarn und Freunde, die liebten und geliebten wurden.

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Sie leben in unseren Gebeten und Erinnerungen weiter. Das Gedenken an die neun verstorbenen Menschen sei schmerzvoll und wichtig zugleich.
Es war einer der schwersten rassistischen Terrorakte in der Geschichte der Bundesrepublik. Nach Aussagen der Hinterbliebenen, fünf Jahre später ist die Aufarbeitung noch immer nicht abgeschlossen.

Wir tragen alle die gemeinsame Verantwortung, aus diesen mörderischen Taten Lehren zu ziehen und gleichzeitig zu verhindern, dass eine Kultur des Verdrängens oder der Verharmlosung entsteht.

Die Lehre aus diesem schrecklichen Verbrechen kann nur sein, dass wir aufwachen und gemeinsam für das eintreten, was unsere freiheitliche Demokratie ausmacht für eine Kultur der gegenseitigen Respekt für die Bereitschaft Menschen, die anders leben, aussehen oder denken, zu verstehen und zu akzeptieren.
Die Kontinuität rechter Gewalt ist leider immer noch Alltag in Deutschland und viele Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte sehen ihr Leben in diesem Land bedroht.

Der rechtsextreme Terror bedroht uns alle, unser Zusammenleben als vielfältige Gesellschaft, unsere Freiheit sowie auch unsere Demokratie. Wir lassen uns nicht spalten und wir stehen zusammen.

Möge Allah unsere getöteten Geschwister in seiner Barmherzigkeit bei sich aufnehmen und allen hinterbliebenen Familien und Freunden der Opfer viel Kraft und Geduld in den immer noch sehr schweren Tagen geben.

Im Gedenken an:
Hamza Kurtović, Gökhan Gültekin, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Said Nesar Hashemi, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov.

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