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Bekämpfung von Hassrede und zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Europa.

Bekämpfung von Hassrede und zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Europa.
Bekämpfung von Hassrede und zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Europa. Bekämpfung von Hassrede und zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Europa. Bekämpfung von Hassrede und zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Europa.

Mufti Senaid-ef. Kobilica bei den Versammlungen des Rates muslimisch-jüdischer Führungspersönlichkeiten (MJLC) in Straßburg

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Der Mufti für Westeuropa, Senaid Kobilica, nahm im Rahmen des Programms der MJLC-Generalversammlung (9.–11. Februar) sowie an der öffentlichen Veranstaltung anlässlich des 10-jährigen Bestehens des MJLC teil, die im Lieu d’Europe in Straßburg stattfand.

Im Mittelpunkt der zentralen Sitzung stand eine Podiumsdiskussion zur Bekämpfung von Hassrede und zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in europäischen Städten. Dabei wurde die Bedeutung eines koordinierten Engagements religiöser Führungspersönlichkeiten, lokaler Behörden und relevanter europäischer Institutionen bei der Bekämpfung von Antisemitismus, antimuslimischem Hass und anderen Formen der Intoleranz hervorgehoben.

An dem Treffen nahm auch der Mufti von Sarajevo, Nedžad Grabus, Co-Vorsitzender des MJLC, teil. Er wirkte am Eröffnungssegment des Programms gemeinsam mit Rabbiner Pinchas Goldschmidt, Präsident der Konferenz Europäischer Rabbiner (CER) und Co-Vorsitzender des MJLC, sowie hochrangigen Vertretern des Europarates mit – darunter Bjørn Berge, Stellvertretender Generalsekretär des Europarates. Im abschließenden Teil des Programms wandte sich zudem der Menschenrechtskommissar des Europarates, Michael O’Flaherty, an die Teilnehmenden. Bei dieser Gelegenheit überreichte Mufti Grabus Rabbiner Goldschmidt ein Exemplar der Sarajevoer Haggada, eines bedeutenden Kulturschatzes und kraftvollen Symbols der jahrhundertealten Tradition Sarajevos des Zusammenlebens, des gegenseitigen Respekts und des Schutzes des religiösen Erbes.

Das Programm in Straßburg bekräftigte, dass der jüdisch-muslimische Dialog nicht nur zeremoniellen Charakter hat, sondern ein strategisches und praktisches Gebot darstellt: Er stärkt die Sicherheit und Widerstandsfähigkeit der Gemeinschaften, unterstützt den Schutz von Gebetsstätten und trägt zum Aufbau von Vertrauen und Zusammenarbeit in der gesamten Gesellschaft bei. In diesem Zusammenhang wurde Straßburg – als Sitz zentraler europäischer Institutionen – bewusst als Veranstaltungsort gewählt, um die Zusammenarbeit mit dem Europarat und weiteren relevanten europäischen Partnern weiter zu vertiefen.

Diese Gespräche unterstrichen zudem, dass der jüdisch-muslimische Dialog über bloße reaktive Antworten auf Krisen hinausgehen muss. Er sollte als nachhaltige, zukunftsorientierte Investition in eine Vision Europas als gemeinsames Zuhause verstanden werden, in dem die Würde und Sicherheit aller Gemeinschaften durch gemeinsame Verantwortung, verantwortungsvolle Führung und dauerhafte institutionelle Zusammenarbeit gewährleistet werden.

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