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Lehren aus einem Völkermord in Europa - Ausstellung mit Diskussion

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Am 5. Juni 2024 fand in der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt eine Ausstellung mit Diskussion unter dem Titel „Lernen aus einem Genozid in Europa“ statt, organisiert von der Islamischen Gemeinschaft in Bosnien und Herzegowina und der IGBD.

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Die Ausstellung wurde von Herrn Meron Mendel, dem Präsidenten der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt, eröffnet, der in seiner Begrüßungsrede die Bedeutung des Gedenkens an solche Ereignisse hervorhob.

Moderatorin der Veranstaltung war Dr. Dževada Šuško, Leiterin der Abteilung für internatonale Zusammenarbeit und die bosniakische Diaspora. Frau Dževada Šuško las zu Beginn Auszüge aus einem Begrüßungsschreiben vor, das die Vertreter der Stadt Frankfurt und des Anne-Frank-Instituts an diese Veranstaltung gerichtet hatten. In dem Schreiben wurde die Notwendigkeit einer gemeinsamen Verpflichtung betont, zusammenzuarbeiten und zu handeln, um das Verbrechen des Völkermords zu bekämpfen, in der Hoffnung, dass sich ein solches Übel niemals und niemandem wiederholt.

Hasan Hasanović, Teilnehmer des Todesmarsches von Srebrenica nach Tuzla, Zeuge des Genozids und wissenschaftlicher Mitarbeiter des Gedenkzentrums in Srebrenica, sprach über seine eigenen Prüfungen und Ereignisse in der belagerten und geschützten UN-Zone Srebrenica. Auch bei dieser Veranstaltung wurden die Worte von Herrn Hasanović aus seinem Buch „Surviving Srebrenica“ zitiert:

„Überleben bedeutet nicht zu leben, überleben bedeutet, jeden Tag zu kämpfen, um die Erinnerung an die Verlorenen lebendig zu halten, um sicherzustellen, dass die welt niemals vergisst, was hier passiert ist."

Hasanović betonte, dass er sich entschieden hat, den Rest seines Lebens in Srebrenica zu verbringen, gerade wegen seiner Verpflichtung, bei den wenigen Rückkehrern in Srebrenica zu sein, die zurückgekehrt sind, um dort zu leben. Er fühlt auch, dass es seine Aufgabe ist, die Erinnerungskultur an das schrecklichste Verbrechen des Völkermords in Europa nach dem Holocaust an den Juden im Zweiten Weltkrieg zu bewahren. Er ist der Ansicht, dass die Rolle des Gedenkzentrums in Potočari bei Srebrenica von unschätzbarem Wert für die Zukunft Bosnien und Herzegowinas ist.

Dženita Krupalija und Amer Dezić, Vertriebene aus Janja bei Bijeljina, die als Minderjährige zusammen mit ihrer Mutter Zuflucht in Deutschland fanden, erzählten ihre Lebensgeschichte, die niemanden unberührt ließ.

Zum Schluss hatten die zahlreichen Anwesenden die Gelegenheit, Fragen zu stellen. Die meisten Fragen bezogen sich auf die Bedeutung von Besuchen im Gedenkzentrum Srebrenica aus allen Teilen der Welt.

Nachdem die Vereinten Nationen im Mai dieses Jahres eine Resolution zum Genozid in Srebrenica verabschiedet haben, sollte die Organisation von Veranstaltungen zur Bewahrung der Erinnerungskultur an die unschuldig Getöteten dieses Genozids eine dauerhafte Verpflichtung der Bosniaken sein.

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