Verurteilung von Terroranschlägen in Frankreich und Wien

Wiesbaden 03.11.2020 – In diesen Tagen waren wir Zeugen von Terroranschlägen in Frankreich, welche in Frankreich Hassausbrüche gegen Muslime ausgelöst haben. In dem Moment in welchem wir Frieden erwartet haben, traf uns eine neue Nachricht von dem Terroranschlag vor der Synagoge letzte Nacht in Wien. Mit großem Schmerz, Trauer und ernsthafter Besorgnis weisen wir darauf hin, dass Gewalt kein Weg ist, um offene Fragen oder Probleme zu lösen. Gewalt darf in keiner Weise zu neuer Gewalt anregen! Zu dieser Zeit rufen wir zur Vernunft und Zurückhaltung auf.

Wir rufen sowohl Juden als auch Christen und Menschen anderen Glaubens dazu auf, in dieser Stunde eins zu sein und Seite an Seite zu stehen in der Verurteilung von Terrorismus und jeder Form von Hass, Gewalt oder Fanatismus egal wo oder wann er begangen wurde. Wir hoffen aufrichtig, dass sich die zuständigen Behörden zusammenschließen und es schaffen, die Täter dieser abscheulichen Handlungen vor Gericht zu stellen. Hass, Gewalt, Terror und Tod dürfen keinesfalls das letzte Wort haben. Lassen Sie die Heiligkeit des Lebens und die Würde des Menschen, Freiheit, Frieden unter den Menschen und Liebe das letzte Wort haben.

Wir fordern die Medien auf, Terror nicht mit einer Religion in Verbindung zu bringen. Hass, Gewalt und Terror kennen die Religionen nicht.

In unseren Gebeten sind wir bei den Opfern und deren Angehörigen in Österreich!

Hauptimam der Islamischen Gemeinschaft der Bosniaken in Deutschland

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